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Now the masquerade is over. Come undone.

Ich habe mich schon einmal gefragt, warum ich behaupte, ich sei nicht oberflächlich, wenn ich soviel Wert auf mein Äußeres lege, und mich schminke, mir Schönes anziehe, zum Sport gehe, um fit und gesund auszusehen und obendrauf einen Blog führe, in dem es nur um Mode und hübsche Bilderchen geht. Aber jetzt einmal ganz ehrlich: Mit welcher Form der Außendarstellung ist die Gesellschaft denn schon einverstanden? Wer sich gehen lässt, wird verachtet und verurteilt. Wer nicht aus der Masse heraussticht, ist ein Mauerblümchen und “viel zu normal” und normal ist langweilig und wer etwas aus sich macht, ist oberflächlich oder will sich gar hinter einer Maske verstecken.
Es ist also ganz gleich, für welchen Weg man sich entscheidet, Kritik wird es immer geben. Als ich aufhörte mich dafür zu interessieren, was andere von mir halten und denken könnten, und aufhörte mich zu verstellen, um jemandem zu gefallen, war es viel einfacher ich zu sein.
Ich mag Mode und halte sie nicht für oberflächlich. Es gibt unterschiedliche Wege sich auszudrücken und nach außen zu wirken. Außendarstellung betreiben wir alle. Manche benutzen Worte, manche malen Bilder, manche ziehen sich an und manche sogar aus. Aber all das ist für mich ein Ausdruck der Persönlichkeit. Ich mache mich zu dem Menschen, der ich sein will. Ich ziehe mich so an, wie ich finde, das ich auszusehen habe. Man darf nicht vergessen, dass es einen Unterschied gibt, zwischen Sein und Sein
wollen. Aber nach einer Idee zu streben und sich dabei zu finden, ist vollkommen legitim.

An diesem Text habe ich die ganze Woche gearbeitet, ich habe ihn wieder gelöscht, gesplittet, aufgeteilt, neu formuliert. Ich wollte sogar eigentlich ein anderes Thema aufgreifen. Aber nun ist er so.  

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