2014 – der Blog erzählt.

Wusstet ihr eigentlich schon, dass mein Blog auch schreibt? Und zwar ziemlich FRECH! Aber ich übergebe nun:

Hallo, ich bin ein Blog und meine Schreiberin hat mich Joleena getauft. Sie erzählt mir sehr oft, was sie so macht und fühlt und was sie so anzieht und ich zeig euch das dann. Ich bin ein bisschen schwierig, ich glaub, weil meine Mama Blogspot und mein Papa Google heißt. Meine Eltern haben mir eine Uniform gegeben, die mir nur wenig gestalterische Möglichkeiten lässt. Außerdem komprimiere ich gerne Bilder auf eigene Faust. Hab schon des Öfteren überlegt, mich von WordPress adoptieren zu lassen und einfach auszuziehen. Mal schauen, ob wir das 2015 endlich hinkriegen! Aber jetzt soll ich erstmal aufhören zu meckern und von 2014 erzählen.


Im Januar wachte Madame sturzbetrunken auf dem Badezimmerboden auf. Die Geschichte hat sie natürlich lang, breit und sehr detailliert hier beschrieben. Fehlte eigentlich nur noch, dass sie die Farbe ihre Unterwäsche beschrieb. Wenigstens kann ich euch diese Bilder hier zeigen. Da war noch alles “ganz okay”. 

Schlimm wurde es allerdings so ungefähr von Februar bis Mitte Mai. Da kamen immer nur so vereinzelt Geschichten rübergewachsen. Ich kann euch auch sagen, warum! Erst ging sie auf große Weltreise (Rom, Shanghai, Australien, London) und berichtete darüber ALLEN ERNSTES NICHT HIER, sondern auf einem anderen Blog, obwohl sie eigentlich hätte Abschlussarbeit in der Uni machen müssen. Und dann kam sie wieder, und saß von morgens bis nachts am Laptop. Denkt ihr, dass sie sich in dieser Zeit mit mir beschäftigt hat?! NÖÖÖÖ. Ich hab auch Bedürfnisse! Ich will gepflegt, gefüttert und gestriegelt werden. Und zwar regelmäßig, sonst haut ihr ja schließlich auch bald ab. 
Und als sie dann endlich fertig war mit dem Studium, ging der Laptop zu. 2 Wochen lag Miss Delirium of Erschöpfung im Bett. Und ganz ehrlich? Die hat nichts geschissen gekriegt. Im April sollte sie eigentlich einen neuen Job haben und eine neue WG. Sind ja nur so ganz nebenbei bemerkt ungefähr die essenziellsten Dinge, die man im Leben so braucht – klar, da würde ich auch einfach erstmal gechillt auf Burnout machen und im Bett bleiben. 


Die Wohnung wurde ab Mai immerhin mal wieder verlassen um Laufen zu gehen. Und da schien meine Autorin auch wieder der Ehrgeiz zu packen. Akku aufladen durch Sport? Hab ich jetzt auch noch nicht wirklich gehört. Aber ich bin ja auch erst 5 Jahre. (WAS ÜBRIGENS AUCH NOCH NICHT GEFEIERT WURDE…!!) Aber am Ende des Monats unterschrieb sie dann einen Arbeitsvertrag als Junior AD und konnte zwischen drei Zimmern wählen. Ging ja dann doch alles ganz gut, trotz der wochenlangen Heulerei. Und endlich wurde wieder durchgeschlafen. Eine semigute Erklärung könnt ihr hier nachlesen.
Und dann am letzten Tag vor Einzug in die Arbeitswelt ging auch schon wieder halbnackig am Elbstrand rumrennen (Bild1) oder mit Pablo durch die Hamburger Hafencity tingeln (Bild2).


Im Juni gab es insgesamt drei Postings, was für meinen und euren Geschmack etwas dürftig ist. Aber wir verstehen, dass ein Vollzeitjob eben sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Und solange wir hier immerhin was von Crops und weißen Sneakern sehen können, kann ich damit leben. Ihr kennt das ja bestimmt mit Diäten und so, da darf man sich nach einer langen Dürrezeit nicht gleich so vollstopfen. Jojo-Effekt und so.
Übrigens war Madame im Juni in Barcelona. Davon weiß ich aber auch nur von Instagram, persönlich hat sie mir noch nichts erzählt. Bezweifel auch stark, dass da noch was kommt.




She’s back, back – SUPRISE! Und feierte prompt im Juli 25-jähriges Jubiläum – gemeinsam mit ABOUT YOU. “Fotos sind in einem ganz tollen Team entstanden, vielen Dank nochmal an Pablo, Insa und Axel!”, sollte ich jetzt gerade nochmal ergänzen. 

Im August gingen einige schöne Postings online – zumindest sahen das andere so – denn der Beitrag zu Bild1 wurde als bestes Outfit mit 200€ prämiert und der Beitrag zu Bild2 gewann den ersten Platz beim Beliya-Preis “Bester Bloggerbeitrag” und wurde mit einem 500€ Shoppinggutschein von ABOUT YOU belohnt. 
Außerdem gingen die Haulsister-Videos online zum Surf&Skate Festival Hamburg.


#getnaked war eine so vielversprechende Überschrift. Aber so ganz naked war dann wohl doch nicht drin im September. 



Im Oktober ging es nach Stockholm für 5 Tage (Bild2)! So, könnt ihr mir jetzt bitte kurz erklären, wieso dann plötzlich in diesem Monat 15 Beiträge hier veröffentlicht wurden? Ich glaub das Ziel alle 2-3 Tage einen Post zu veröffentlichen ist einfach mal aufgegangen – bedeutete aber: Nach 8 Stunden Arbeit noch ran an den Laptop und 3 Stunden bloggen. Am Wochenende? Auch. Freunde? Ähhhh… Erholung? Ähhh… Super gut, das nächste Tief kann kommen. Aber da oben seht ihr meine liebsten Outfits aus diesem Monat. 


November. In diesem Monat hat euch der Diss-Post auf Berlin tatsächlich am Besten gefallen. Nur so nebenbei an alle Berliner: War gar nicht böse gemeint.


Dezember stand ganz im Zeichen von Marokko. Der Post hierzu wurde allerdings auf 2015 verschoben. Am besten hat euch auf Facebook ihr Shoppinghaul-Video aus der Apotheke gefallen. Zu sehen hier.
Das Schlusswort möchte ich dann doch lieber wieder an meine Schreiberin abgeben, sie guckt auch schon ganz böse über meine Umgangssprache und meine gemeinen Sätze. Macht’s jut und vielleicht bis in einem Jahr!

UNFASSBAR! Überlässt man dem Blog mal das Reden, dann ist er ganz schön schlecht erzogen (Ich erinnere an dieser Stelle kurz an die Eltern…). Wie soll ich es sagen, ohne emotional zu werden. 2014 war doch irgendwie das schlimmste und schönste Jahr zugleich. Schlimm, weil es mir das pure, echte Leben gezeigt hat, schön, weil ich noch nie so viel von der Welt gesehen, gelernt habe und: Weil das Jahr nun rum ist. Ich freue mich sehr auf 2015!

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