My “perfect” outfit for Hurricane 2015!

Wie sieht eigentlich das perfekte Festival-Outfit aus? Damit meine ich nicht, wie ich am coolsten und modebewusstesten aussehe, sondern: Was muss ich tragen um den Wetterbedingungen von kalt-warm-kalt-warm-regen-kalt-nass-warm-sehr kalt standhalten zu können? Zwischen “die Sonne blitzt hervor, versprüht ein Sommergefühl und 25 Grad” und “die Wolken verdecken sie, Regen, kalter Wind und 15 Grad” liegen manchmal nur wenige Minuten. Wenn du den 10-15 minütigen Weg vom Campingplatz zum Gelände geschafft hast, dich von 2 Security-Menschen hast abchecken lassen und ein irres Gedränge hinter dir hast, willst du das Festival erstmal nicht mehr verlassen. Warum auch, es gibt Essen, Toiletten, Rückzugsorte, Sitzplätze, Liegeplätze theoretisch auch und natürlich ganz viel gute Musik. Aber es ist Open-Air und dein Outfit muss sich dem Wetter anpassen, wenn du dir das Festival nicht verderben lassen willst. Denn wenn du kein Bock hast, ständig zwischen Campingplatz und Bühne (wie gesagt, der Weg ist irre lang und nervig) hin- und herzulaufen um deine Wechselklamotten zu besorgen und dein Outfit sich manchmal an 12-Stunden-Tag-Bedingungen auf dem Gelände anpassen muss habe ich folgende Tips:

1) Checke einmal morgens, ob es regnen wird. Und zwar, ob es nur so kleine Minischauer werden, oder ob das Gelände in eine Schlammschlacht mutieren wird. Wenn zweiteres passiert – und es passiert eigentlich fast immer – musst du deine Gummistiefel einfach anziehen, ohne wenn und aber. In meinem Fall blieben wir vom Regen verschont und deshalb trug ich meine ältesten, abgelaufensten Sneaker. Reebok Classics btw.

2) Zwiebel-Look – denn du musst deinen Pullover an, aus, an und wieder ausziehen. 10 mal am Tag. Dann kommt ein Minischauer, Regenjacke an. Regenjacke aus. Pullover aus. Sonne. Sonnenbrille auf, Sonnenbrille ab. Weiße Kleidung hat auf einem Festival nichts zu suchen, esseiden du tanzt nicht, trinkst nicht und guckst dir die Bands aus der hintersten Ecke an, wo dich keiner berühren kann. Oder aber du lässt deine Klamotten eh auf dem Gelände zurück. ;)

3) Ein riesengroßes Cape. Und zwar ein gutes, denn diese Plastiktüten-Capes helfen nur um ein paar Tropfen abzuhalten. Wenn der richtig große Schauer kommt, brauchst du etwas, dass dich warm und trocken hält. Wie zum Beispiel dieses Modell der schwedischen Outdoor-Marke Tretorn. Außerdem braucht man das Cape auch um sich irgendwann darauf setzen zu können. :D

4) Eine Bauchtasche ist ganz gut, um seine 7 Sachen (vor allem aber sein Geld etc.) immer bei sich zu haben, und zwar in Sichtweite. Da das Hurricane aber zum ersten Mal bargeldlos funktioniert hat über einen Chip, den man um den Arm getragen hat, reichte mir mein super duper Sportbeutel von Nike, Cape rein, Kamera rein, Desinfektionsspray rein, fertig.

5) Schmuck ist so eine Sache. Tendenziell rate ich davon ab, Schmuck auf dem Festival zu tragen, wenn du trinkst, tanzt und dich viel bewegst. Aber das hier ist mein Sonntagsoutfit. Ein bisschen entspannt zu den Bands chillaxen ist drin gewesen. Hier trage ich übrigens Kollektionsstücke von Bijou Brigitte



Vielen Dank an Beck’s für die Bereitstellung des Hurricane-Tickets. 

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