Sport Diary: Wie alles begann.

Früher – wenn wir Spice Girls gespielt haben – war ich Sporty Spice. Ich fand das zwar immer doof, weil ich lieber Emma sein wollte, aber ich war eben meistens die Sportlichste in der Runde. Früher. Als ich 3x wöchentlich zum Leichtathletik ging und später zum Tennis. Ich habe viele Sportarten gemacht, bis ich 18 wurde, Abitur schrieb, feiern ging, das erste Mal Alkohol trank. 
Heute sehe ich sportlich aus, aber es fühlt sich gemogelt an. Ich bin gesegnet mit Muskeln und einem Körper, der gut verbrennt, auf dem ich mich seit Jahren ausruhe. Ich verstecke mich hinter einem schlanken Körper – aber fit bin ich nicht. Und je älter ich werde, desto länger brauche ich um mein Fitnesslevel zu verbessern. Ich mache manchmal wochenlang keinen Sport und versuche mich mit Zeitmangel herauszureden. In gewisser Weise stimmt das auch, aber wer ehrlich ist, muss zugeben, dass es nur der Versuch ist, seine Prioritäten zu vertuschen. Heute wähle ich mich an erste Stelle.

Wie alles begann
Ich gucke in den Spiegel.
Über
meinen Muskeln befindet sich eine Speckschicht. Ja…, sie ist nicht
besonders dick, aber darum geht
es mir auch nicht. Ich will nicht meine Figur infrage stellen. Ich bin zufrieden mit meinem Körper. Aber ich bin schlecht gelaunt. Ich weiß auch wie mein Körper aussieht, wenn er sich zu definieren beginnt, sobald ich Sport treibe. Ich mag das. Außerdem bin ich blass und müde – den ganzen Tag. Bis ich abends hellwach im Bett liege und nicht schlafen kann. Und ich habe keine Lust mir etwas Schönes zu kochen. Lieber würde ich mir heute etwas in den Ofen schieben. An einem Tag, an dem ich mich eh kaum bewegt habe, lohnt es auch nicht, sich mit gesunder Ernährung abzumühen. Heute ist eh ein verlorener Tag. 
(Denkfehler:
An Tagen, an denen man besonders wenig Bewegung hatte, lohnt es sich
gesund und ausgewogen zu ernähren. Ein großes Frühstück mit Müsli,
Amaranth, Chiasamen, Leinsaat und Früchten. Mittags esse ich liebend
gern, worauf ich Lust habe, aber tendenziell esse ich zu jeder Mahlzeit
viel Gemüse. Damit ich den Nachmittag im Büro nicht mit geschlossenen
Augen verbringe, verzichte ich freiwillig und ohne Qual auf zuviele
Kohlenhydrate. Und jetzt kommt der Abend, an dem ich mir meistens den
Bauch vollschlagen möchte. Ich habe mir angewöhnt, weniger Nudeln oder
weniger Reis zum Gericht zu machen und dafür deutlich mehr Gemüse. Macht
genauso satt, nur ist das Verhältnis gesünder. Außerdem mag ich das Gefühl Nahrungsmittel zu essen, die gut für mich sind. Ein bisschen wie Wellness. An Tagen an denen man also keinen Sport gemacht hat, lohnt es sich viel mehr, abends die Kohlenhydrate wegzulassen oder sich bewusst gesund zu ernähren.)

von links nach rechts: kalte Avocado-Gurken-Suppe, Avocado-Tomaten-Feta-Brot mit Cashewmus, Beeren-Smoothie mit Sojamilch, Buddabowl


Fazit
Ich hab also schlechte Laune und das Gefühl zu wenig Bewegung zu haben. Mein Body könnte besser in shape sein. Aber vor allem habe ich keine Lust gesund zu essen, keine Lust zu kochen und bin wahnsinnig unmotiviert. Und ich weiß sogar, dass die beste Medizin dagegen Sport ist – nur ist der innere Schweinehund immer so groß und faul. Ich muss jetzt was tun, sonst wird es immer schlimmer. Gar nicht so schlecht also, dass ich beim Pop-Up Event von Urban Heroes das HIIT-Workout kennenlernte. Ein abwechslungsreiches Cardio-Programm mit einer ausgewogenen Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining à 50 Minuten. Das Training findet in einem abgedunkeltem Raum mit roter Innenbeleuchtung, großen Spiegeln und Ventilatoren statt. Man kann sich also beim Auspowern sehen und beobachten, wie der Schweiß den Körper runtertropft – denn trocken bleibt hier ganz sicher niemand. Dazu gibt es laute Clubbing-Sounds und Trainer, die ununterbrochen in der Interaktion mit den Teilnehmern sind. Sie motivieren, sie korrigieren, sie heizen dich an und sind empathisch. Nach dem Training hat man die Möglichkeit sich einen frischen Shake zu bestellen, der dann bereit steht, wenn man aus der Session kommt. Auf der Homepage steht, dass man während eines Workouts bis zu 1000 Kalorien verbrennen kann. Ich bin sehr gespannt, wie sich mein Körper in den nächsten Wochen transformieren wird. Ich hoffe, dass endlich der Sixpack kommt! :)

links: vor dem ersten Mal im PUMA-Outfit | Urban Heroes Shake “Wonder Woman” und stylische Umkleiden | rechts: nach dem 3ten Training im Puma Gold Pack Style

Wollt ihr es auch ausprobieren?
Wenn ihr aus Hamburg seid, dann könnt ihr noch heute ein kostenloses “Free Workout” im Wert von 25€ buchen. Frankfurt, Düsseldorf und München müssen sich noch ein wenig gedulden, aber auch hier folgen bald Studio-Eröffnungen. GEHEIMTIPP: Wenn ihr euch dann für den Kauf eines 5er-, 10er- oder 20er-Tickets entscheiden solltet, könnt ihr übrigens 50% auf das erste Workout sparen, wenn ihr am Empfang beim Kauf das Codewort “SIXPACK” sagt. 

Adresse:
Valentinskamp 88, 20355 Hamburg

Seid ihr interessiert noch ein bisschen mehr über den Ablauf des Workouts/Übungen zu erfahren? Soll ich euch noch einen weiteren Post schreiben?

 

 

  • 0

    Overall Score

  • Reader Rating: 0 Votes

Share

About Joleena

You May Also Like